Archiv für die Kategorie „Uncategorized“

Ach ja

Donnerstag, 29. April 2010

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Nein. Neinneinneinneinnein.

Montag, 19. April 2010

„Notiz an mich selbst“ klingt einfach scheiße. Wie wäre es mit „Nicht vergessen“?

Eyjafjallajökull – You’re doing it wrong

Sonnabend, 17. April 2010

[via]

Das Aschemonster

Sonnabend, 17. April 2010

Leider hat sie dann doch aufgegeben. Das hätte sowas Getragen-Vergangenes gehabt: der Vulkan bricht aus und die deutsche Regierungschefin reist aus Amerika nach Lissabon und dann auf dem Landweg mit Übernachtung in Bozen zur Beerdigung des polnischen Staatsoberhauptes, der auf dem Weg zum Gedenken an die nationale Tragödie umkam.

Wow

Montag, 12. April 2010

Kurzanleitung

1. Mit der Maus ein Fenster in der Karte aufziehen oder
2. in dem rechten Suchfeld nach dem Straßennamen suchen oder
3. in dem linken Suchfeld nach der Bebauungsplannummer suchen.
4. Es erscheint im Kartenfenster der gewünschte Bildausschnitt;
5. eventuell muss bei der Suche nach dem Straßennamen noch der Bildausschnitt verschoben werden.
6. Mit einem Klick auf die Schaltfläche Zeige Link auf Bebauungsplan
7. erscheinen kleine blaue Punkte in dem Ausschnitt unterhalb der Bebauungsplanüberschriften.
8. Durch Anklicken eines der blauen Punkte öffnet sich der jeweilige Bebauungsplan in einem neuen Fenster.

Bitterfeld, Bitterfeld

Sonnabend, 10. April 2010

Im Interzonenzug schnurgerade von Nord nach Süd durch das halbe Land. Draußen gleichgültig kalter Sonnenschein von blauem Himmel. Statt Sperrgebieten nun leere Wälder, statt Tagebauen riesige glatte Seen. Statt Schweißgeruch und Energie aus Dreck nun Kaufland, Globus, Obi, Megaland.

Doch wie früher sitzen wir im Zug und schauen ungerührt hinaus — statt eines Kursbuches nun Geräte haltend, die uns verbinden. Manche haben hartgekochte Eier dabei.

Sometimes it is hard to tell.

Bei Lydia …

Donnerstag, 8. April 2010

… ist es schön. Ein sehr guter, dennoch nicht mitte-aufgemotzter russischer Steh- und Sitz-Imbiß mit feinen Salaten, Pelmeni und vielen anderen russischen Spezialitäten.

Stabat Mater

Sonntag, 4. April 2010

Eine schmerzlich-wunderbare Aufnahme zweier wunderschöner Passions-Stücke: Gemma Bertagnolli (Sopran) und Sara Mingardo (Kontra-Alt) singen, begleitet vom Ensemble Concerto Italiano Stabat Mater von Pergolesi und von Scarlatti.

Den Vogel aber …

Montag, 29. März 2010

… schießt die FAZ ab mit der allumfassenden Überschrift “Der sexuelle Mißbrauch von Kindern — In der Kirche, in der Odenwaldschule, im Internet”, wobei mit letzterem die neuen EU-Zensurpläne gemeint sind.

Huch! Das Urkilo wird leichter …

Sonntag, 28. März 2010

… und soll jetzt abgeschafft werden.

[…]

In der Nähe von Paris liegt der Pavillon de Breteuil, ein Jagdschloss aus dem 17. Jahrhundert, heute Sitz der Weltbehörde für Maße und Gewichte. Jedes Jahr im Herbst kommen Einheitenexperten und Politiker aus aller Welt hierher und nehmen an einer eigenartigen Prozession teil. Sie stehen Schlange auf einer Kellertreppe vor einer Tür mit drei Schlössern und warten darauf, dass die Pforte zum Urkilogramm geöffnet wird. Diese besondere Reliquie ist nur einmal im Jahr zu sehen. Eine Dame und zwei Herren öffnen je eine alte Holzkassette und nehmen schwere Schlüssel heraus. Nacheinander schieben sie diese in die Tür und öffnen die drei Schlösser.

Ein schrankgroßer Safe kommt zum Vorschein, und Andrew Wallard, der Chef der Maßbehörde macht sich an seinen Hebeln und Rädern zu schaffen. Er kommt ins Schwitzen und schaut mehrfach auf einen Zettel, den er mitgebracht hat. Schließlich zieht er die dicke Safetür auf.

[…]

DLF — Forschung aktuell:

Ich wünsche mir …

Sonntag, 28. März 2010

… ein Café in einem der oberen Geschosse des Allianz-Hochhauses.

Lichtung

Sonnabend, 27. März 2010

Es erstaunt (und enttäuscht) mich immer noch oft, wie verbissen die klassische bundesrepublikanische Öffentlichkeit bei fast jedem Thema in das altbekannte Links-Rechts-Schema verfällt und Nebensachen auf Übergröße aufbläst.

Selbst die bekanntgewordenen Fälle sexueller Gewalt an Kindern führen nicht zum Nachdenken darüber, wie diese verhindert werden kann, sondern hat sich nach kurzer Zeit völlig in einer Debatte darüber festgefangen, ob nun die Reformpädagogik oder die Kirche das Grundübel der Gesellschaft ist.

Schade.

In Island …

Sonntag, 21. März 2010

… ist heute nacht der Eyjafjallajökull ausgebrochen.

Wir haben ein Recht darauf, dich zu erkennen

Sonnabend, 20. März 2010

Seit Jahren gibt es im FAZ-Feuilleton die schöne Tradition, Ausschnitte aus Songtexten (sehr häufig Die Ärzte) in Überschriften wiederzuverwenden. Ganz passend, den Text zur Standortbestimmung bei Facebook mit dem zynischen Oktoberklub-Song zu betiteln.

Aber dieses Mal haben sie’s leider, leider verkackt, denn der Text ist nicht „Sag mir, wo du stehst und wohin du gehst“, sondern „… und welchen Weg du gehst“.

Bis 25.3. mitmachen: Verfassungsbeschwerde gegen ELENA

Montag, 15. März 2010

Wer betroffen ist, kann mitmachen bei der Verfassungsbeschwerde gegen ELENA, die der FoeBud organisiert.

Der alte Bahnhof Friedrichstraße …

Montag, 8. März 2010

Bahnhof Friedrichstraße 1950, Photo: Illus Rudolph/Bundesarchiv. Klicken macht groß.

… war für uns Kinder ein schöner Ort. Unübersichtlich, voller Gewimmel und nicht so aufgeräumt wie Alexanderplatz. Auf der Friedrichstraße viele Westautos und im Bahnhof Westmenschen. Hinter dem Bahnhof der Intershop, in dem es nach Intershop roch und am Ende des Bahnhofes, wo schon fast Westen war, die alte Fußgängerbrücke hinab zum Schiffbauerdamm. Kein anderer Ort der Stadt, so schien es, hatte außerdem noch so viel von den alten Geschichten, von Kai aus der Kiste und Emil und den Detektiven.

Außerdem gab es viele interessante Automaten: Münztelefone, in denen man das Geld noch hinter Glas sehen konnte, schwarze Fahrkartenautomaten, auf denen der Preis noch in MDN ausgezeichnet war und die kleine Pappfahrkarten ausspuckten und später sogar einen echten DDR-Geldautomaten, an dem mein Onkel mit einer Plastekarte Geld bekam und den Münzwechselautomaten in der Post. All das zu einer Zeit, wo man Reichsbahnfahrkarten auch schon menügesteuert am elektronischen Fahrkartenautomaten bekam.

Der Münzwechselautomat hatte eines Tages den schönen Fehler, daß er nach dem Kurbeln für ein Zweimarkstück die erwarteten 4 Fünfziger ausspuckte und das eingeworfene Zweimarkstück dazu. Bis der Automat leer war, hatten wir jeder 20 Mark eingenommen. Damit fuhren wir wohl zum Alex, um Eis und Griletta zu kaufen.

Einträglicher war es noch, am Bahnhof auf Westmenschen zu warten, die ihr restliches Ostgeld vor der Rückreise loswerden mußten — es durfte nicht mitgenommen werden. Wir haben sie nicht direkt angebettelt, warten reichte schon, daß wir es angeboten bekamen.

Dienstag, 2. März 2010

Mittags das Elterngeld ins Wirtshaus tragen.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Smartphones und Laptops in Besprechungen sind eine Pest.

Dienstag, 23. Februar 2010

Daß ich die Nachricht vom Tode Frhr. v. Gravenreuths zuerst in der gedruckten FAZ lese, heißt wohl, daß diese schneller und ich langsamer geworden bin. Schön.

Der Furz im Wasserglas

Freitag, 12. Februar 2010

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Am Kaltwasser

Donnerstag, 11. Februar 2010

Blick Richtung Plänterwald. Klicken macht groß.

Ringbahnbrücke Oberspree. Klicken macht groß.

Die Vögel nutzen das Eis zum bequemen Muschelessen. Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Turm der Stralauer Dorfkirche. Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Klicken macht groß.

Sonnabend, 6. Februar 2010

daß der Getränkelieferant Thor-Steinar-Klamotten trägt, bemerke ich leider erst, nachdem ich ihm Trinkgeld gegeben habe.

Eis auf dem Fluß

Dienstag, 26. Januar 2010

26012010235 - Share on Ovi

Heute

Sonnabend, 16. Januar 2010

Eingekauft. Den Wochenmarkt gibt es seit 1905. Dabei hat sich das Publikum im letzten Jahr so gewandelt, daß man denken könnte, er sei eine Nachwendeerfindung. Gut, daß er es nicht ist.

In der Zeitung ein Interview mit Jaron Lanier.

Bei der Stasi gewesen. War gut gewesen.

Max Goldt gelesen. Gefällt mir wieder besser, zwischendurch war er mir etwas fad.

Abends mit der Tochter im Krankenhaus gewesen. Wohl nichts schlimmes. Darüber aber nicht zum Kochen gekommen. Etwas hungrig jetzt.

(Nein, ich mache das jetzt nicht regelmäßig.)

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Freitag, 15. Januar 2010

Die Atemschaukel ist das anrührendste und sprachmächtigste Buch des letzten Jahres.

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Psychoknast und Schizeria. Vom klinischen Irrsinn in der DDR: zum anhören und als Manuskript.

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Frank Rieger in der FAZ: Der Mensch wird zum Datensatz. Eine gut geschriebene Zusammenfassung der Entwicklungen und Gefahren der Datensammlung durch Behörden und Wirtschaft.

Frank Rieger in der gedruckten FAZ. Ich lese die ja gefühlt schon immer, aber das fühlt sich irgendwie an.

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Heute vor zwanzig Jahren wurde die Normannenstraße gestürmt: Interview mit Andreas Schreier vom zentralen Runden Tisch, Thomas Heises Sicht der Dinge. Morgen Volksfest in der Ruschestraße.

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Wie hat das Internet Ihr Denken verändert: unter dieser Überschrift hat die FAZ zunächst Teile der Debatte in Wired nachgedruckt und befragt jetzt nach und nach Deutsche. Unterschiedlich interessant, gut finde ich Gerd Gigerenzer und Alexander Kluge. À propos: dcpt.tv gibt es auch im Internet. Ich habe das früher im Fernsehen immer eher als Radiosendung gehört und mache das jetzt auch so. Gibt es Leute, die sich das anschauen?

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Polen/DDR: Der Streit um die Rinne

Lange Jahre nach 1945 haben die neuen, polnischen Einwohner Stettins in Unsicherheit gelebt, ob sie wirklich bleiben können. Es gab Indizien, daß das Territorium westlich der Oder zur Manövriermasse der Sowjetunion bei Verhandlungen mit der Bundesrepublik werden könnte. Die Forderung nach Rückkehr Stettins reichte in Westdeutschland bis in die Reihen derer, die seit den 60er Jahren für die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze eintraten. Und auch seitens der DDR hat es nicht an Anläufen gefehlt, die “Friedensgrenze” in ihrem nördlichen Abschnitt zu unterminieren.

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Dem Westen passte der Mauerbau gut ins Konzept — Im Schützengraben raucht man nicht: Paul Oestreicher über seine Zeit als BBC-Korrespondent in West-Berlin.

Gewohnheit

Sonntag, 10. Januar 2010

Dieses leise Erschrecken, wenn im Radio auf das Wort Bundesaußenminister nicht Genscher folgt.

Sicherheitstheater

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Der Kryptologe Bruce Schneier schreibt seit Jahren über das security theatre, das darin besteht, nach einem terroristischen Akt Sicherheitsmaßnahmen nach dessen genauem Verlauf zu planen, anstatt in die Zukunft zu denken. Ein guter Text anläßlich der aktuellen Ereignisse:

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The best way to help people feel secure is by acting secure around them. Instead of reacting to terrorism with fear, we — and our leaders — need to react with indomitability, the kind of strength shown by President Franklin D. Roosevelt and Prime Minister Winston Churchill during World War II.
The best way to help people feel secure is by acting secure around them.

By not overreacting, by not responding to movie-plot threats, and by not becoming defensive, we demonstrate the resilience of our society, in our laws, our culture, our freedoms. There is a difference between indomitability and arrogant “bring ’em on” rhetoric. There’s a difference between accepting the inherent risk that comes with a free and open society, and hyping the threats.

We should treat terrorists like common criminals and give them all the benefits of true and open justice — not merely because it demonstrates our indomitability, but because it makes us all safer.

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[Is aviation security mostly for show?]

Für mein Geld Hummer für die Welt

Freitag, 11. Dezember 2009

Nun bin ich Opfer eines Kreditkartenbetruges geworden. Wobei Opfer eigentlich ein zu starkes Wort ist, denn die Bank sagt, sie wird die Buchungen auf meinem Konto rückgängig machen und wohl auf den Kosten sitzenbleiben.

Interessant aber, wo Verbrecher so einkaufen: alle Zahlungen passierten in den USA (wo ich noch nie war), und zwar am ersten Tag für 65,17 € und 60,31 € bei Sally Beauty (Schönheitspflege) und für 99,95 € im Hummerrestaurant, am nächsten Tag für 28,99 € bei Chevron, für 1,95 bei Texaco und für 11,46 € bei Chinese Gourmet. Am dritten Tage dann 10,07 € bei Burger King.

Eigentlich doch nicht so interessant, nur das Hummerrestaurant macht sie irgendwie sympathisch.

Man kann sich die Geschichte länglich denken. Sie ist aber ein Haufen.

Sonnabend, 14. November 2009

Noch bis morgen (Sonntag) abend kann man in der Arte-Mediathek Thomas Heises diesjährigen Berlinale-Beitrag „Material“ ansehen, seine bemerkenswerte Materialsammlung aus der Wendezeit und danach.

Depressionen und die Diskussion um Sterbehilfe

Sonnabend, 14. November 2009

Anläßlich Robert Enkes Tod weist Oliver Tolmein auf den Zusammenhang zwischen Altersdepressionen und Sterbehilfe hin.

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Robert Enkes Schicksal ist allerdings nicht charakteristisch: Er war ein junger, leistungsstarker, beruflich und im Leben bei allen Schicksalsschlägen als erfolgreich angesehener Mensch. Es gibt zwar auch viele junge Menschen mit Depressionen. Die meisten Menschen mit Depressionen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen und es viel zu oft auch erfolgreich tun, sind aber alt. Sie sehen für sich keine Perspektive mehr, weil sie das Altersheim fürchten, weil sie keine Alternativen kennen, weil sie sich nicht Wert geschätzt fühlen. Viele dieser Menschen reden nicht über ihre Depressionen -ihre Depressionen werden auch nur in sehr geringem Umfang erkannt, weil ihr Todeswunsch der Außenwelt nachvollziehbar erscheint: „So würde ich auch nicht leben wollen.”

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