Archiv für die Kategorie „Notizen von der Halbinsel“

Die Stralauer Glaswerksbahn

Donnerstag, 25. Februar 2010

Die meisten werden sich noch erinnern können an die Gleise, die noch bis vorigen Sommer im Pflaster der Kynaststraße lagen. Die Stralauer Glaswerksbahn führte von der Ostkreuzer Ringbahnbrücke schräg über die Kynaststraße zum Glaswerk. Karl-Friedrich Seitz aus Schorndorf hat mir schon vor längerer Zeit freundlicherweise Fotos zur Verfügung gestellt, die er 1967 gemacht hat:


Die Stralauer Glaswerksbahn 1967

Aufs Bild klicken macht groß: Die Stralauer Glaswerksbahn 1967.

Die Stralauer Glaswerksbahn 1967

Aufs Bild klicken macht groß: Die Stralauer Glaswerksbahn 1967. Im Hintergrunde zwei S-Bahnen, davor ein Güterzug auf dem Osthafengleis. Das Osthafengleis führte von der Ringbahn am Ostkreuz an der Kynaststraße entlang und dann in einem (heute noch vorhandenen) Tunnel unter der Kreuzung Alt-Stralau/Elsenstraße/Stralauer Allee/Markgrafendamm hindurch in den Osthafen.

Am Fluß und auf dem See

Donnerstag, 28. Januar 2010

Mehr Eis …

Mittwoch, 27. Januar 2010

Es ist kalt …

Montag, 25. Januar 2010
Im Eis

2006 im Eis — in diesem Jahr ist eine Schneedecke darüber. Klicken macht groß.

… so kalt, daß jetzt, abweichend vom üblichen Dreijahresrhythmus der See schon wieder zugefroren ist.

Bebauung: Paul-und-Paula-Ufer

Sonntag, 13. Dezember 2009

Die Uferbebauung in Berlin ist ein heißes Thema. Am morgigen Montag findet eine Informationsveranstaltung für die Planung des Gebietes Paul-und-Paula-Ufer bis Ostkreuz statt. Das Ufer wird hier zwar freigehalten, dahinter ist aber sehr dichte, hohe Bebauung geplant. Wer sich informieren und einmischen will (ja, das ist hier noch möglich), kommt am

Montag, 14. Dezember 2009 18.00 Uhr
in die Max-Taut-Schule
Schlichtallee/Fischerstraße

Das alte Glaswerk

Dienstag, 1. Dezember 2009

Am Inseleingang liegt das verwunschene Glaswerk — 1889 gegründet — in dem bis in die 1997 Flaschen für die benachbarte Brauerei hergestellt wurden. Vermutlich wird es nicht immer verwunschen bleiben, denn die Stralauer Grundstücke sind bei Investoren sehr begehrt.

Das Bürgerforum Stralau hat gemeinsam mit Studenten der Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin im Sommer einen Workshop durchgeführt, in dem Stralauer Anwohner eigene Vorstellungen von der Zukunft des Geländes entwickelten. Die Workshopergebnisse (PDF) werden nun auf einer Bürgerversammlung vorgestellt und diskutiert:

Am Mittwoch, dem 9. Dezember 2009 19.00 Uhr
auf dem Jugendschiff an der Rummelsburger Bucht (Kynaststraße 17)

Erinnerung: Nächsten Sonntag gemeinsam den Inseleingang planen, bis morgen anmelden

Sonntag, 14. Juni 2009

Nicht immer nur meckern:

Am kommenden Sonntag, dem 21. Juni veranstaltet das Bürgerforum Stralau gemeinsam mit Studenten der TU Berlin einen Ideen-Workshop zum Inseleingang. Das Gelände des ehemaligen Glaswerkes steht seit über zehn Jahren leer. Wir Stralauer wollen in einem gemeinsamen Workshop unsere Ideen für die Zukunft des Geländes entwickeln.

Für die Teilnahme am Workshop reicht es, sich den nächsten Sonntag freizuhalten. Das Bürgerforum wird das Ereignis vor- und nachbereiten und mögliche Ergebnisse in den politischen Prozeß einbringen.

Bitte bis morgen (Montag, 15. Juni) anmelden bei bfs@buergerforum-stralau.de, über das Kontaktformular des Bürgerforums oder unter Telefon 030-96085950.

Der Workshop findet am Sonntag von 12 bis 19 Uhr auf dem Jugendschiff am Rummelsburger See statt.

Stralau hat Ideen!

Freitag, 5. Juni 2009

Mal selber etwas tun: das große Gelände Glaswerk Stralau am Inseleingang ist seit über zehn Jahren eine Brache. Bevor nun hier das Gleiche wie überall gebaut wird, initiiert das Bürgerforum Stralau eine Bürgerplanung für das Gelände, deren Ergebnisse dann in den politischen Prozeß eingebracht werden.

Hierfür wird ein Workshop, moderiert von Stadtplanungsstudenten der TU Berlin durchgeführt, auf dem bis zu 20 Stralauerinnen und Stralauer gemeinsam planen können. Der Workshop findet am Sonntag, dem 21. Juni von 12–19 Uhr auf dem Jugendschiff am Rummelsburger See statt.

Bitte meldet Euch bis zum 15. Juni beim Bürgerforum unter bfs@buergerforum-stralau.de, unter Tel. 030-96085950 oder über das Kontaktformular des Bürgerforums an.

Wir sehen uns!

Concepta Stadthäuser,

Sonnabend, 18. April 2009

wenn ich das richtig sehe, nehmt Ihr uns ein ganzes Stück vom Garten mit den schönen alten Bäumen weg, um Eure wertvollen Townhouses bauen zu können. Und wie ich Euch kenne, wird es auch einen Grund geben, wieder alle Bäume fällen zu können.

Wir kommen dann wenns fertig ist und pupen Euch aufs Jehöft.

Stralauer Kettensägenmassaker

Montag, 16. März 2009

Der Frühling kehrt wieder und mit ihm lauter Vogelgesang. Das Rauschen der alten Pappeln im lauen Wind, der von der Spree zum See weht, können wir uns diesen Sommer aber knicken:

Stralauer Kettensägenmassaker
Wählen Sie die Wohnung, die zu Ihnen paßt! Klicken macht groß.

Das verwunschene Grundstück Krachtstraße/Ecke Alt-Stralau ist nun endgültig seiner Bäume verlustig gegangen. Dahin kommen Eigentumswohnungen. Wetten, daß die Häuser kürzer hier stehen werden als einst die Bäume?

Würdeloses Bauen ist in Stralau seit den Neunziger Jahren üblich. Die Phantasielosigkeit dieser Architekten ist ein neuer Tiefpunkt: die Bäume standen alle am äußersten Rand des ziemlich großen Grundstückes — es wäre vermutlich kein Problem gewesen, die Häuser dahinterzusetzen und die Bäume stehenzulassen.

Mostly harmless

Montag, 9. März 2009

Von heute bis zum 9. April liegen die Planungsunterlagen für die A 100 in den Rathäusern Treptow und Neukölln aus. Der Verkehr von und zur Endstelle an der Elsenstraße wird in Treptow, Kreuzberg, Friedrichshain und Stralau zu einer drastischen Zunahme der Fahrzeuganzahl führen. Das bedeutet zum Beispiel für die Kreuzung Kynaststraße/Alt-Stralau eine Vervielfachung des jetzt schon lähmenden Fahrzeugstaus.

Nach der Einsichtnahme können dann Betroffene (und betroffen sind nicht nur Anwohner, sondern zum Beispiel auch Nutzer des Treptower Parks) bis zum 23. April Einwendungen vorbringen.

Detaillierte Informationen zum Planungsstand und zu möglichen Einwendungen gibt es auf den Seiten der Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) und bei ihrer Bürgersprechstunde Donnerstags, 18 bis 20 Uhr, Karl-Kunger-Straße 15. Heute 20 Uhr findet eine Informationsveranstaltung im RAW-Tempel statt und nächste Woche Dienstag 19.00 Uhr eine auf dem Jugendschiff in Stralau.

Nach dem Abschluß der Planungsverfahren besteht für Anwohner und Umweltverbände die Möglichkeit zu klagen. Der BUND bereitet eine Klage vor, das ist aber sehr teuer. Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Nachtrag: Etwas mehr zu den Hintergründen der Planung habe ich bei Spreeblick aufgeschrieben.

Eiszeit

Sonntag, 11. Januar 2009
Im Eis

2006 im Eis, klicken macht groß

Leider habe ich den Fotoapparat vergessen, so daß das Foto von Januar 2006 herhalten muß. In diesem Jahr ist es aber viel schöner. Der Rummelsburger See ist in diesem Jahr wieder zugefroren (er tut dies aller drei Jahre) und es tummeln sich groß und klein wie auf holländischen Malereien auf einer Weite, die sonst unzugänglich ist.

Trend-Berlin, das sich seit der bedauerlichen Schließung des Unkul nur noch selten nach Stralau vorwagt, hat DJs und Glühwein aufs Eis geschickt und so haben auch die Friedrichshainer ihre Ecke bekommen.

Es ist wunderschön und wer jetzt noch nach einem Ausflugsziel für heute sucht, möge herkommen, S-Bahn Rummelsburg, Ostkreuz oder Treptower Park.

Am Abend

Sonntag, 30. November 2008

Hinter den Fenstern der orangen Siedlung überall der gleiche Stern. Angler machen Witze. An der Spitze ein polnischer Lastkahn, der Kapitän schweigt rauchend. Enten in Ruhe, paarweise auf den Stegen. Begüterte hinter Riesen-Fernsehern. Die Reichen am Fluß in beleuchteten Schaufenstern in kleinen Gruppen am Tisch bei Rotwein und Zigaretten.

Dok-Leipzig 2008 (xliv): Skhizein

Sonntag, 2. November 2008

Dok Leipzig 2008: Skhizein

Skhizein (Jérémy Clapin, Frankreich 2008, 13:35 min.) — Internationaler Wettbewerb Animationsfilm

Skhizein ist eine wundervolle, tragisch-komische Computeranimation über Henry, der 91 cm neben sich steht, nachdem er von einem Meteoriten getroffen wurde. Ganz wunderbar, wie er in seiner Wohnung Kreidezeichnungen anbringt, um zu wissen, wo er hingreifen muß, wenn er den Telefonhörer abheben oder den Wasserhahn öffnen will. Die Geschichte endet tragisch: er versucht, diese Verrücktheit zu korrigieren, indem er sich von einem zweiten Meteoriten treffen läßt. Leider ist er nun zusätzlich nach unten verschoben und kann kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Was aber bedeutet Denkmalschutz?

Mittwoch, 10. September 2008
Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei

Wird bald verschwinden: Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei.

Ein ausführlicherer Bericht der gestrigen Veranstaltung folgt. Für jetzt nur soviel: obwohl Carsten Leckebusch von der Streletzki-Vermögensverwaltung alles, auch die Gespräche über den Umbau des Flaschenturmes mit dem Denkmalamt, als sehr positiv darstellte, kam dann heraus, daß diese so endeten, daß das Denkmalamt den Flaschenturm aus der Denkmalliste herausnehmen wird, wenn die Umbaupläne so umgesetzt werden.

Vielleicht kann mir jemand mit Verstand folgendes erklären: Was bedeutet dann aber Denkmalschutz, wenn das Denkmalamt irgendwann resignieren muß und Gebäude nur noch von der Liste entfernt, wenn sie umgebaut werden? Gibt es da keine Sanktionsmöglichkeiten?

Davon abgesehen ist die Situation im Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei problematisch, weil er im Moment heftigstem Vandalismus ausgesetzt ist und wahrscheinlich die nächsten 10 Jahre nicht überstehen wird, wenn sich niemand drum kümmert. Hier muß eine Lösung gefunden werden. Im Moment scheint es hier von Privatinvestoren nur Interesse für Wohnungsbau zu geben. Der Flaschenturm ist aber zum Bierbrauen gebaut worden, d.h., es dringt absichtlich kaum Licht in das Gebäude, was einen Umbau unumgänglich macht, sollen hier Menschen wohnen.

Flaschenturm, Goldenes Haus, Palmkernölspeicher – Wie weiter?

Montag, 8. September 2008

Seit Anfang dieses Jahres gibt es das Bürgerforum Stralau, das sich mit den städtebaulichen Veränderungen auf der Halbinsel befaßt und dabei eine Stimme der hier lebenden Bürger sein möchte. Einmal monatlich findet ein gemeinsames Treffen statt, zu dem alle interessierten Stralauer eingeladen sind. Auch wenn der größte Teil der Halbinsel nicht mehr Entwicklungsgebiet ist, sind die Zeiten immer noch stürmisch für Stralau und es ist sinnvoll, dem Bürgerwillen eine Stimme neben Politik und Investoren zu verleihen.

Morgen, am Dienstag, dem 9. September um 18.30 Uhr, lädt das Bürgerforum ein zu einer Informationsveranstaltung in die Bahrfeldtstraße 9/10 mit den Investoren von Flaschenturm, Goldenem Haus und Palmkernölspeicher. Die Bauherren stellen ihre Projekte vor und stellen sich den Fragen der Anwohner.

Der Baumgarten

Sonntag, 7. September 2008

Als ich dies schreibe, sitze ich im Garten. Über mir rauscht ein leiser Nieselregen, von dem ich aber außer dem Geräusch nicht viel mitbekomme, denn ich bin geschützt durch das Blätterdach der Kastanie.

Der Garten eignet sich nicht zum Sonnen, hier ist immer Schatten. Bei Sommerhitze aber oder im Regen gibt es keinen besseren Ort, denn es schützen einen die hohen Bäume. Wenn einen nachts die Ängste drücken, bringt das Rauschen des Windes in den Kronen Frieden für das geplagte Herz. Und für die Vögel ist der Garten ein Paradies, auch wenn man hin und wieder die Spuren eines verlorenen Kampfes mit der Katze auf dem Boden entdeckt.

Es sind dies eine Erle, eine zweistämmige Robinie, ein Essigbaum, zwei Ahörner und eine Kastanie. Darunter breiten sich Flieder und andere Büsche aus. Die Bäume aber sind inzwischen höher als das fünfstöckige Haus. Hundert Jahre sind kein großes Alter für einen Baum oder ein gut gebautes Haus, aber es ist eine lange Zeit für die Menschen.

Ein wunderbarer Gruß des Bauherrn an die heute lebenden.

Bettenkino

Sonntag, 31. August 2008

Was für eine Nacht, was für ein Morgen. Danke, Unkul!

Gefällt

Donnerstag, 28. August 2008
Baumfällung Krachtstraße/Bahrfeldtstraße

Auf dem wunderbaren baumbestandenen leeren Grundstück Krachtstraße/Ecke Bahrfeldtstraße wurde heute begonnen, die alten hohen Pappeln zu fällen. Das ist schade, es liegt aber eine Fällgenehmigung vor für fünf der Pappeln an der Bahrfeldtstraße (die an der Krachtstraße bleiben also vorerst stehen) und für eine Robinie und einen Ahorn im Garten des alten Hauses Bahrfeldtstraße 2.

Baumfällung Krachtstraße/Bahrfeldtstraße

Klicken macht groß: Kracht-/Ecke Bahrfeldtstraße

Ursache ist die bevorstehende Sanierung des Hauses Bahrfeldtstraße 2 (mal sehen, ob sie es gut hinbekommen oder ob es so richtig schön häßlich wird) und bei der Robinie Einsturzgefahr.

Wie es mit dem Rest der Bäume auf dem Eckgrundstück weitergeht, ist im Moment noch unbekannt, immerhin ist hier ja auch Blockrandbebauung geplant.

Drei!

Donnerstag, 3. Juli 2008
Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei

Wird bald verschwinden: Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei.

Palm Fiction

Freitag, 27. Juni 2008

Stralau – Palmkernölspeicher

Klingt gut: Das Künstlerkollektiv „White Elephant“ stellt aus im Stralauer Palmkernölspeicher. Es geht um die das seit Jahren leerstehende Gebäude, die darin früher verrichtete Arbeit, die hergestellten Produkte, deutsche Kolonialgeschichte und natürlich um Palmen.

Eröffnung morgen um 15.00 Uhr, die Ausstellung geht dann bis zum 13. Juli und ist Mo–Mi 14–20 Uhr geöffnet und Do–So 12–21 Uhr. Begleitprogramm.

Edit: Nuja, die Ausstellung ist eher nicht mein Fall, das musikalische Begleitprogramm auch nicht. Aber es lohnt sich sehr, das Gebäude einmal von innen zu sehen und ganz oben gibt es eine hübsche Camera obscura, die ein Abbild des Rummelsburger Sees zeigt.

All alone in space and time

Mittwoch, 23. April 2008

Wenn du jetzt bei untergehender Sonne am Seeufer stehst, dann sind da nicht nur viele Enten, fliegende Schwanschwärme und Bleßhühner, sondern auch die Fledermäuse machen Kunstflüge um deinen Kopf, daß dir ganz wuschig wird. Aber nicht mehr lange, denn wenn die Streletzki-Vermögensverwaltung ihre Pläne wahrmacht, werden wohl auch die Fledermäuse aus dem Flaschenturm weichen müssen.

Streletzki hat i.ü. die Teilnahme an der Informationsveranstaltung vorige Woche zwei Stunden vor Beginn ohne Angabe von Gründen abgesagt, was sehr schade ist und für Unmut sorgte, sind doch deren Projekte die umstrittensten in Stralau.

Anwesend waren dann:

  • die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die weiter den See sanieren (es sind neue Kontaminierungen aufgetaucht, Schlamm soll teilweise abgetragen werden, beim Rest hofft man durch die große Wassertiefe auf geringe Auswirkungen, die abgebrochene Uferwand wird durch eine Spundwand ersetzt)
  • und die Investoren (Sanus Beteiligungs-AG, Real Grund AG) der Neubauten an der Straße Alt-Stralau (dort, wo früher Wagenburg und Strandbar waren). Ich find’s scheußlich: Renditeobjekte ohne viel Gefühl für die Gegend. Wichtig ist der Wasserblick für alle Mieter/Eigentümer, dafür wirkt die Fassade zur Hauptstraße hin sehr verschlossen. Die Architekten schwafelten von neuartigen Traumobjekten, hatten sich aber erkennbar kaum mit der Gegend auseinandergesetzt. Darauf angesprochen, ob die beiden Bauherren sich bei der Gestaltung (einmal gelb, einmal fast schwarz) nicht aufeinander hätten abstimmen können, reagierten sie mit Unverständnis. Die Mietpreise wurden nicht genannt, aber teuer wird’s, richtig teuer.

Währenddessen verschwinden nach und nach die, die das Sterben in Stralau schön machen: Das Unkul in der alten Teppichweberei hat, leider, leider, zum 1. Juni seine Kündigung erhalten. Wahrscheinlich kommt da auch so ein Klopper hin.

Wer etwas verändern will, kann das im Bürgerforum Stralau tun, das sich am Dienstag, 6. Mai um 18.30 Uhr im Nachbarschaftszentrum Bahrfeldtstraße zur konstituierenden Sitzung trifft. Kommt, frischer Wind ist willkommen.

Nachrichten aus der Tierwelt

Sonnabend, 19. April 2008

kueken

Auch in diesem Jahr springen die Entenküken wieder vom Balkon. Und das fast auf den Tag genau zur gleichen Zeit wie im vorigen Jahr.

(Die Küken scheinen Publikum zu mögen, daß sie immer am Wochenende schlüpfen.)

Heute: Bauvorhaben und Bürgerforum [Repost]

Mittwoch, 16. April 2008

Das geht so: zuerst wird über vier Bauvorhaben informiert, danach wird gegründet, und zwar das „Bürgerforum Halbinsel Stralau“, das sich als Stralauer Nachfolgeorganisation der Betroffenenvertretung versteht. Ich denke, daß das aber gerade auch interessant sein könnte für die, die mit der bisherigen Politik der Betroffenenvertretung nicht ganz einverstanden waren.

Index Auch Du kannst mitmachen, wenn Du Stralauer bist.Index

Das ganze findet statt:

Heute, am Mittwoch, dem 16. April, 18.30 Uhr
im Nachbarschaftszentrum Bahrfeldtstraße 9/10

Im ersten Teil werden folgende Bauvorhaben vorgestellt:

  • Restsanierung Rummelsburger See (Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung)
  • Grundstück Alt-Stralau 4a (Sanus Beteiligungs-AG, Berlin)
  • Grundstücke Alt-Stralau 5–9 (Real Grund AG, Ulm)
  • Goldenes Haus und Flaschenturm (Vermögensverwaltung Streletzki)

Fragen an die Bauherren sind willkommen, was insbesondere in bezug auf die umstrittene Bebauung am Flaschenturm und die Umgestaltung und Aufstockung des Goldenen Hauses interessant werden könnte.

Am Mittwoch: Bauvorhaben und Bürgerforum

Freitag, 11. April 2008

Das geht so: zuerst wird über vier Bauvorhaben informiert, danach wird gegründet, und zwar das „Bürgerforum Halbinsel Stralau“, das sich als Stralauer Nachfolgeorganisation der Betroffenenvertretung versteht. Ich denke, daß das aber gerade auch interessant sein könnte für die, die mit der bisherigen Politik der Betroffenenvertretung nicht ganz einverstanden waren.

Index Auch Du kannst mitmachen, wenn Du Stralauer bist.Index

Das ganze findet statt:

Am Mittwoch, dem 16. April, 18.30 Uhr
im Nachbarschaftszentrum Bahrfeldtstraße 9/10

Im ersten Teil werden folgende Bauvorhaben vorgestellt:

  • Restsanierung Rummelsburger See (Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung)
  • Grundstück Alt-Stralau 4a (Sanus Beteiligungs-AG, Berlin)
  • Grundstücke Alt-Stralau 5–9 (Real Grund AG, Ulm)
  • Goldenes Haus und Flaschenturm (Vermögensverwaltung Streletzki)

Fragen an die Bauherren sind willkommen, was insbesondere in bezug auf die umstrittene Bebauung am Flaschenturm und die Umgestaltung und Aufstockung des Goldenen Hauses interessant werden könnte.

Am Karlfreitag …

Freitag, 21. März 2008

… hat jemand Primeln ans Stralauer Karl-Marx-Denkmal gestellt. Karl Marx lebte hier als Student von 1837 bis 1838. Auf einem der beiden Halbreliefs des Denkmals (Hans Kies 1964) sieht man Marx den Stralauer Fischern den Kommunismus erklären.

Stralau, Karl-Marx-Denkmal

Karl Marx erklärt. Klicken macht groß.
Stralau, Karl-Marx-Denkmal

Karl Marx erklärt — Detail. Klicken macht groß.

Das andere Relief zeigt Stralau 60 Jahre später: inzwischen industrialisiert wurde von hier der Generalstreik der deutschen Glasarbeiter ausgerufen.

Stralau, Karl-Marx-Denkmal

Aufstand der Stralauer Glaswerker aus der DDR-Sicht der sechziger Jahre. Hübsches Detail: Der Kapitalist mit Melone, der die Pickelhauben gegen die Arbeiter hetzt. Klicken macht groß.

Südöstlich des Denkmals befindet sich ein Grundstück mit einem kleinen Bootshafen. Auch hier wurde der Wasserzugang zugunsten des Uferweges aufgegeben. Allerdings mußte wegen des Hafens eine Fußgängerbrücke gebaut werden. Die Arbeiten an der Brücke fanden lange Zeit nur nachts statt — man erzählt sich, den Auftrag hätte eine Firma bekommen, die sonst Ausbesserungsarbeiten im Berliner U-Bahn-Netz ausführt und die ihre Arbeiter nur für Nachtarbeit angestellt hätte. Obs denn stimmt?

Stralau, neue Brücke

Die neue Brücke. Klicken macht groß.

Jedenfalls ist die Brücke fertig und damit die letzte Lücke im durchgehenden Uferweg geschlossen. Stralau kann jetzt de facto komplett am Ufer umrundet werden, auch wenn es über den rechtlichen Status des Durchgangs am Stalherm-Grundstück unterschiedliche Meinungen gibt.

Stralau, Spree

Klicken macht groß.

Das schönste Geräusch in Stralau …

Montag, 17. März 2008

… ist das des Flügelschlagens der Schwäne am Abend, die die Halbinsel auf dem Weg von Wasser zu Wasser überqueren.

Deadmanstown

Sonnabend, 19. Januar 2008

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Erinnerung: Bebauungsplan jetzt kommentieren!

Dienstag, 15. Januar 2008

Nur noch bis Montag kann man schriftliche Einsprüche gegen den Bebauungsplan für den vorderen Teil der Halbinsel Stralau einsenden. Die wichtigen Punkte in diesem Plan sind:

  • Die Umbaupläne für Flaschenturm und Goldenes Haus
  • Die Bebauung des Grundstückes Krachtstraße/Fischzug: Es wird kein Parkhaus geben, aber im Rahmen der Neubebauung zwei Parkgeschosse, von denen eines unterirdisch ist
  • Die Ausgleichs-Grünflächen (sind meiner Meinung nach nicht ausreichend)
  • Traurige Nachrichten für die Bewohner der Krachtstraße 3: Auch die letzte freie Sonnenseite des Gartens soll mit einem fünfstöckigen Bau zugestellt werden. Dazwischen kommt eine Tiefgarage, was (bei dem hohen Grundwasser, das dann abgesenkt werden muß) eine große Gefahr für die schönen alten Bäume im Garten sein könnte

Man kann sich den Bebauungsplan Mo–Do 7.45–16.00 Uhr und Fr 7.45–14.00 Uhr oder nach tel. Vereinbarung (Tel.: 90298-3507 oder 90298-3506) im Bezirksamt, Yorckstr. 4–11, Zi. 503, ansehen.

Wer Detailinformationen haben möchte, kann mir aber auch eine E-Mail schicken.

Rundgang

Mittwoch, 9. Januar 2008

Beim Herrn Stalherm ist der Uferweg von beiden Seiten durch (leicht überwindbare) Baugitter wieder versperrt.

Ab jetzt nur noch Mikrothemen. Demnächst: wie geht es den Schaben in der Küche?