Donnerstag, 2. September 2010
Ein 31-jähriger Mann wurde an der Greifswalder Straße vom Zug mitgeschleift, fiel ins Gleisbett und starb. Das berührt mich, weil ich in dem Zug saß, auch wenn ich von dem Unfall selbst nichts mitbekommen habe.
Soweit ich weiß, ist Greifswalder Straße ist einer der Bahnhöfe, von denen die S-Bahn aus Geiz die Aufsicht abgezogen hat und wo die Abfertigung nun vom Fahrer selbst erledigt wird. Kann das zu diesem Unfall beigetragen haben?
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Sonntag, 29. August 2010
Jan Faktor in der FAZ vom Freitag über seine Reise in das vergessene Konzentrationslager Christianstadt, der größten Munitionsfabrik der Nazis, in der seine Großmutter, Mutter und Tante als Sklavinnen gehalten wurden.
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Sonnabend, 28. August 2010
Inzwischen sind wir zu viele hier und brauchen ein zusätzliches Zimmer. Wer eine schöne Wohnung in Stralau mit mindestens drei Zimmern weiß, macht uns eine große Freude, wenn er uns bescheidsagt.
Tausch gegen schöne 2-Zimmer-Altbauwohnung in Stralau möglich.
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Sonnabend, 28. August 2010
Die Rohstoffe, die in Handys und Computern stecken, werden nicht selten durch Sklavenarbeit im Osten Kongos gewonnen. Dort sterben monatlich tausende Menschen. Politik und Wirtschaft kapitulieren vor dem Skandal.
Ein Text von Oliver Jungen in der FAZ von vorigem Sonnabend über den Kongo-Krieg und die Rohstoffe, die in unseren Gadgets stecken, inzwischen auch online zu lesen.
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Freitag, 27. August 2010
Zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Herrn Fuchs sei noch dieser schöne Text aus der Berliner Zeitung von 2003 empfohlen, den Christian in den Kommentaren empfiehlt.
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Donnerstag, 26. August 2010
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Donnerstag, 19. August 2010
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Montag, 9. August 2010
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Mittwoch, 4. August 2010
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Sonnabend, 31. Juli 2010
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Montag, 19. Juli 2010
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Dienstag, 13. Juli 2010
Der wunderbare Film „Man on wire“ über Philippe Petit, der sich 1974 mit Helfern in einer atemberaubenden Aktion in die Türme des gerade fertiggestellten World-Trade-Centers schleicht, um zwischen den beiden Türmen 45 Minuten lang auf einem gespannten Seil zu balancieren und sich hinterher vor allem über die Frage nach dem Warum wunder, „Man on wire“ also, ein traumhaft schöner Film, der 2008 bei der Eröffnung der Leipziger Dokfilmwoche lief und 2009 den Dokumentarfilmoskar bekam, „Man on wire“ läuft heute im Fernsehen:
23.45 im Ersten Programm.
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Dienstag, 13. Juli 2010
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Montag, 12. Juli 2010

Im Nordsüdbahntunnel ist es schön kühl.
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Freitag, 9. Juli 2010
[…]
Die Hitze macht vor allem der empfindlichen Elektronik zu schaffen, die im Führerstand untergebracht ist. Die Klimaanlage dort ist vorwiegend wegen der Technik installiert worden, und nicht, um den Komfort der Triebwagenführer zu verbessern. Im Führerstand wird es jetzt aber heißer als vorgesehen, weil die Fahrer auf den meisten Bahnhöfen die Türen öffnen müssen, um den Zug abfertigen zu können. Dadurch kommt jedes Mal ein Schwall heißer Luft in den Führerstand, und die Klimaanlage packt es nicht, die Temperatur schnell sinken zu lassen.
Das Öffnen der Türen für die Abfertigung war bei der Konstruktion der Fahrzeuge nicht vorgesehen gewesen. Die Züge wurden damals von den Abfertigern auf den Bahnhöfen auf die Fahrt geschickt. Die inzwischen abgelöste Geschäftsführung wollte aber ein neues System einführen, bei dem die Fahrer das Abfertigen per im Führerstand installierten Monitoren selbst übernehmen sollten. Obwohl das neue System bis heute nicht zugelassen ist, zog die damalige Geschäftsführung auf den meisten Bahnhöfen die Abfertiger ab und übertrug deren Aufgabe den Triebfahrzeugführern, die nun aussteigen müssen, um den Zug vor der Abfahrt kontrollieren zu können und jetzt beim Einstieg die Hitze mit in den Führerstand nehmen. Die Bahn verweist dagegen auf „konstruktionsbedingte Störungen“.
[…]
Weil die Dienstpläne sehr eng gestrickt sind, klappt vor allem bei verspäteten Zügen die Ablösung der Fahrer häufig nicht. Wenn diese die zulässige Arbeitszeit erreicht haben, müssen die Züge vorzeitig aus dem Verkehr genommen werden, bis die Ablösung zum neuen Einsatzort gefahren ist.
[…]
[Wie so oft mit viel Detailwissen Klaus Kurpjuweit im Tagesspiegel]
m(
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Freitag, 9. Juli 2010
Die große Demonstration gegen und für alles und eine menschenfreundliche Stadt trifft sich morgen um drei an verschiedenen Stellen, u.a. gleich um die Ecke vorne am Inseleingang auf der anderen (Stadt-)Seite der Eisenbahn.
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Donnerstag, 8. Juli 2010
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Montag, 5. Juli 2010
Größere Kartenansicht
Herrn Fuchs kennen wohl die meisten, die hier leben. Am Ufer des Rummelsburger Sees, dort wo die Bootsszene in „Die Legende von Paul und Paula“ gedreht wurde, lagen bis vor einigen Jahren noch viele vergammelnde alte Wracks, die von früheren Zeiten träumten. Nachdem die Wasserstadt GmbH die Gegend aufgeräumt hatte, waren nurmehr die zwei Lastkähne übriggeblieben, auf denen Herr Fuchs mit seinen zwei Hunden lebte.
Auf der Uferseite war am Schiff ein kleines Gartentor mit Briefkasten und Klingel angebracht und manchmal saß ein Freund auf einem Stuhl vor dem Tor und unterhielt sich mit Herrn Fuchs. Die Schiffe selbst waren voller rostiger Stahrohre, Dachpappe und anderen Dingen, die zu Gelegenheiten nützlich sein konnten. Manchmal grüßten wir uns, wenn er in seinem karierten Hemd in der Abendsonne auf dem Schiff stand und die Blumenkästen goß oder rauchte und schaute. Im Winter hackte er das Eis um die Schiffe, damit niemand von der Wasserseite entern konnte.
Herrn Fuchsens Boote waren ein Gruß der alten Berliner Zeit, die hier vor allem Industrie bedeutete. Der Untergang dieser Zeit, der schon in „Paul und Paula“ besungen wird, passiert in Wirklichkeit erst jetzt: Ostkreuz, Flaschenturm, Osthafen. Die alte Zeit dauerte von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die neunziger Jahre des zwanzigsten.
Noch im Frühjahr dieses Jahres wurden Herrn Fuchsens Boote wegen Uferarbeiten zeitweilig an die alte Stralauer Hafenmauer umgesetzt, wo sie noch fremder wirkten, als an ihrem eigentlichen Ankerpunkte, zumal das Gartentor dort zum Wasser und nicht an das Ufer zeigte. Inzwischen sind sie wieder am alten Ort.
Heute wurde Herr Fuchs auf seinem Schiff tot aufgefunden.
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Sonnabend, 3. Juli 2010
… steht auf dem Essiggurkenglas. Interessante Vorstellung.
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Sonnabend, 3. Juli 2010
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Dienstag, 22. Juni 2010
Aber interessant: die Genius-Playlist aus Rammsteins „Eifersucht“ enthält Die Ärzte, The Clash, Sex Pistols, The Hives, Bloodhound Gang und erstaunlicherweise Pink Floyd. Mindestens Feeling B und Die Firma aber fehlen.
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Freitag, 4. Juni 2010
Oh je, ist das kümmerlich: bei der SKG-Bank (über die DKB-Bank Tochter von BayernLB und SaarLB), über die hier schon etwas steht, ist die einzige Möglichkeit, an Bargeld zu kommen (nein, Schalterabhebung geht nicht), das Abheben mit der Mastercard. Laut Eigenwerbung soll das weltweit kostenlos möglich sein.
Allerdings passiert es dann doch, daß der abgebuchte Betrag um 10 € über dem abgehobenen liegt. Das bekommt man nur mit, wenn man die Auszüge überprüft. Dann kann man monieren und bekommt den Betrag aus Kulanz gutgeschrieben. Was ich schon sehr seltsam finde.
Noch seltsamer ist, daß die Gutschrift zwar angekündigt wird, man dann aber sogar noch einmal erinnern muß (und das ist jetzt schon der wiederholte Fall). Bankbeamte stellt man sich irgendwie gewissenhafter vor.
Ich sags nur, falls jemand vorgehabt haben sollte, dorthin zu wechseln.
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Sonnabend, 29. Mai 2010
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Mittwoch, 26. Mai 2010
Himmelfahrt in Stralau. Regen, Kälte. In der Kleingartenanlage haben sich 15 Personen zwischen 19 und 75 unter einem Laubenvordach versammelt, die Frauen sind blondiert und tragen Bomberjacken, die Männer fallen nicht groß auf. Auf dem Tisch Bier und die 2-Liter-Flasche Jägermeister. Tapfer singen sie gegen den Regen an: „Wihir haben ein Idol — Harald Juhnke“.
Dahinter der Gedenkstein für Alfred Kowalke: „Die Toten mahnen uns.“
~
Danach Brückentag. Für Hochzeit und Taufe kaufe ich 25 Flaschen Sekt. Ich wähle eine der 10 vorhandenen Sorten aus und stelle eine Flasche nach der anderen in den Einkaufswagen.
Verkäuferin: „Herrentach war aber gestern.“
Ich: „Wir feiern einfach weiter.“
Verkäuferin: „Sie hätten mal 2 Tage vorher kommen und das anmelden sollen.“
Ich: „?“
Verkäuferin: „Ja, das ist ja deutlich mehr als Eigenbedarf, das sollte man anmelden.“
Ich (schwer verwundert): „Aber wir sind doch nicht mehr in der DDR.“
Sie: „Doch, hier schon!“
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Montag, 10. Mai 2010
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- Neutral-Moresnet – Wikipedia
Neutral-Moresnet (dt. auch Altenberg) war von 1815 bis 1919 ein 3,4 km² großes neutrales Territorium zwischen Deutschland und Belgien, 7 km südwestlich von Aachen. Im Norden reichte das Gebiet Neutral-Moresnets bis zum Vaalserberg, der damit ein Vierländereck (mit den Niederlanden, Belgien und Deutschland) bildete.
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Donnerstag, 6. Mai 2010
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- Anke Gröner» Blog Archive » Free your mind (and your fat ass will follow)
Es ist egal. Weil es mir so wichtig geworden ist, nicht mehr gegen meinen Stoffwechsel, meine Eigenarten und meinen Hunger anzugehen, sondern stattdessen mich zu mögen, mich um mich zu kümmern, mich nicht mehr zu verstecken, obwohl ich doch dick bin und damit ganz schlimm für anderer Leute Augen.
- Mumien, Analphabeten, Diebe.: Hibernate & Spring
1991 also nahm ich mir anderthalb Kisten mit. Ich riss fließbandmäßig die Tütchen auf, ordnete die Kleber in Zehnergruppen nach Nummern, hatte die Sammlung komplett und klebte von Nr. 1 bis Nr. 350 (oder so) alles der Reihe nach ein. Nach einer Stunde war ich fertig. Und es blieb nichts als ein schales Gefühl.
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Donnerstag, 6. Mai 2010
Die FAZ haut rein: Nachdem neulich in einem Kommentar gegen das Finanzkapital gewettert wurde, betitelt heute Günter Bannas seinen Text zur Debatte über die Merkels Entwurf zu Hilfen für Griechenland mit „Milliarden stehen hinter ihr“.
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Donnerstag, 6. Mai 2010
Vielleicht hilft es ja jemandem: in Stralau hängen folgende beiden Zettel aus, außerdem hängt am Bauzaun Kracht-/Bahrfeldtstraße ein Schlüsselbund.


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Sonntag, 2. Mai 2010
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Sonntag, 2. Mai 2010
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- http://www.struppig.de/vigilien/?p=2572
[…] Das Netz, das seine Apologeten aus dem Kitsch der Anfangstage heraus immer noch zur großen Diversitätsmaschine erklären, ist tatsächlich eine klassische Konformitätspumpe: Es isoliert Diversität an den Rändern. Big news. […]
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